In Lavesum stehen in den kommenden Wochen mehrere Straßenbaumaßnahmen an. Diese werden von Straßen.NRW. durchgeführt. Betroffen sind die Rekener Straße sowie die Sythener Straße (L652). Für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die örtlichen Betriebe bedeutet dies zeitweise Einschränkungen und Änderungen in der Verkehrsführung. Bei allen Maßnahmen handelt es sich um notwendige Arbeiten zur Erneuerung und Verbesserung der örtlichen Infrastruktur.
Rekener Straße: Städtische Kanalbauarbeiten vor dem Abschluss
Die von der Stadt beauftragten Tiefbauarbeiten zur Kanalverlegung im Bereich der Rekener Straße stehen kurz vor dem Abschluss. Spätestens in KW 47 wird die Baustelle voraussichtlich vollständig abgeräumt sein, sodass die Straße kurzzeitig wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Verzögerungen im Bauablauf hängen insbesondere mit der Entscheidung zusammen, die Maßnahme unter halbseitiger Sperrung mit Lichtsignalanlage und nicht unter Vollsperrung durchzuführen. Ziel dieser Entscheidung war es, die Belastungen für das Dorf Lavesum und die dort ansässigen Betriebe möglichst gering zu halten und die Erreichbarkeit weiterhin zu gewährleisten. Allerdings haben die dafür erforderlichen Verkehrssicherungseinrichtungen auch den Baustellenbetrieb erschwert. Die Bewegungsräume für das Baustellenpersonal sowie der Einsatz von Maschinen und Geräten waren eingeschränkt. Dies führte zu Verzögerungen im Bauablauf. Hinzu kamen Lieferverzögerungen bei Schachtbauwerken aus Betonfertigteilen und Rohrmaterialien.
Anschließende Fahrbahnsanierung der L652 durch Straßen.NRW.
Nach Abschluss der städtischen Kanalbauarbeiten auf der Rekener Straße wird auf der L652 (Sythener Straße/Rekener Straße) eine weitere Maßnahme beginnen. Straßen.NRW. teilt hierzu folgendes mit:
„Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr erneuert ab Montag (9.11.) die Fahrbahn der L652 (Sythener Straße/Rekener Straße) in Haltern a.S. auf einer Gesamtlänge von 3,5 Kilometern. Die Arbeiten zwischen Merfelder Straße und L511 (Münsterstraße) erfolgen in mehreren Bauabschnitten und dauern voraussichtlich bis in den Sommer 2027.
Die Arbeiten beginnen am Montag (9.11.) auf einem rund 580 Meter langen Abschnitt zwischen dem Ortsausgang von Haltern-Lavesum und östlich der Einmündung „In der Strünkede“.
Dem motorisierten Verkehr steht in diesem Abschnitt bis voraussichtlich Ende November nur ein Fahrstreifen zur Verfügung und der Verkehr wird mittels einer Baustellenampel geregelt. Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Veränderungen in der Verkehrsführung einstellen, da zunächst eine Seite der Fahrbahn erneuert wird und im direkten Anschluss die zweite Seite der Fahrbahn. Im gesamten Zeitraum ist die Ausfahrt von den Straßen Hülstener Weg und In der Strünkede auf die L652 nicht möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert und führt über die Merfelder Straße. Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge können den Baustellenbereich jederzeit passieren.
Straßen.NRW saniert die L652 abschnittsweise, um die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke sicherzustellen. Im Bereich zwischen Lavesumer Straße und Merfelder Straße muss die Rekener Straße jedoch aufgrund der geringen Breite der Fahrbahn dort für die Arbeiten voll gesperrt werden. Nur so kann die Sicherheit sowohl der Verkehrsteilnehmenden als auch der Beschäftigten auf der Baustelle gewährleistet werden. Zudem müssen zeitweise die Verbindungen in der Anschlussstelle Lavesum gesperrt werden. Straßen.NRW wird gesondert über den weiteren Bauablauf und die daraus resultierenden Veränderungen in der Verkehrsführung informieren.“
Hintergrund
Die Fahrbahn der L652 wird zwischen Merfelder Straße und Münsterstraße erneuert. Teilweise ist eine grundhafte Erneuerung notwendig, d.h. nicht nur die Asphaltschichten werden ausgebaut und neu hergestellt, sondern auch die darunterliegenden Tragschichten. Weitere Informationen zum Aufbau von Fahrbahnen finden Sie hier: https://www.strassen.nrw.de/de/strassenbelaege.html
Zwischen Münsterstraße und Lavesumer Straße entsteht zudem ein einseitiger Zweirichtungsradweg. Dort werden außerdem neue Querungshilfen gebaut, die Bankette (also die Randbereiche der Fahrbahn) instandgesetzt und die Einrichtungen zur Straßenentwässerung überarbeitet. Auch die Verbindungen zur A43-Anschlussstelle Lavesum werden optimiert.“
Damit schließen die verschiedenen Maßnahmen zeitlich unmittelbar aneinander an. Sie sind notwendig, um die Infrastruktur zu erneuern, die Kanalisation zukunftsfähig aufzustellen und die Straßen dauerhaft in einen guten Zustand zu bringen. Die Stadt ist sich bewusst, dass die aufeinanderfolgenden Baustellen und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen für die Menschen in Lavesum eine zusätzliche Belastung darstellen. Die zeitliche Koordination der einzelnen Maßnahmen wird dabei maßgeblich durch die jeweiligen Zuständigkeiten und Bauabläufe der beteiligten Straßenbaulastträger bestimmt. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Verkehrsführungen zu beachten und bei der Planung ihrer Wege die Bauarbeiten und möglichen Verzögerungen zu berücksichtigen.
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