BIld für die Wärmeplanung der Stadt Haltern am See
© Stadt Haltern am See

Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

der Prozess der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) in Haltern am See ist gestartet: damit ist der erste Schritt gemacht, um im Ergebnis eine zukunftsfähige Wärmeversorgung für unsere Stadt zu erreichen. Ich freue mich, dass Sie sich für das Thema und den Planungsprozess zur Kommunalen Wärmeplanung interessieren. Für größtmögliche Transparenz sind hier die häufigsten Fragen zum Thema zusammengestellt – und die entsprechenden Antworten zu Ihrer Information. Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Andreas Stegemann

Foto Bürgermeister Andreas Stegemann
© Stadt Haltern am See

 

Fragen & Antworten zur Kommunalen Wärmeplanung

Projekt Integriertes Klimafolgenanpassungskonzept der Stadt Haltern am See

Schematische Darstellung

 

Der Klimawandel und seine Folgen für Mensch und Umwelt machen sich auch in Haltern am See bemerkbar. Langanhaltende Hitzeperioden und Tropennächte in den Sommermonaten stellen ein zunehmendes gesundheitliches Risiko für Kinder und ältere Menschen dar. Ausbleibende Niederschläge und Dürreperioden bedeuten für die Land- und Forstwirtschaft neue Herausforderungen. Warme Luft speichert deutlich mehr Wasser und begünstigt die Entstehung von Starkregenereignissen, die sich schnell zu einer Gefahr für die Bevölkerung und Infrastruktur entwickeln können.

An diese Problematiken knüpft das sich in der Erstellung befindende integrierte Klimafolgenanpassungskonzept an. Klimatische Einflüsse und die daraus resultierenden Gefährdungen und Wirkungen lassen sich nicht vermeiden, aber durch die Entwicklung und die Umsetzung geeigneter Maßnahmen abmildern. 

Für die Maßnahmenentwicklung sind besonders zwei Bausteine von relevanter Bedeutung. 

  1. Modellgestützte Geodaten, wie zum Beispiel die Stadtklimaanalyse oder die Starkregengefahrenkarte, geben Auskunft über besonders sensible oder gefährdete Bereiche im Halterner Stadtgebiet. Diese Kartenwerke beinhalten eine Vielzahl an Information, wie zum Beispiel Kaltluftentstehungsgebiete und Luftleitbahnen. Sie zeigen an, wo mit einer vermehrten Entwicklung von Wärmeinseln zu rechnen ist oder simulieren Fließwege und Einstautiefen bei Starkregenereignissen. 
  2. Die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen der Verwaltung, die Befragung externer Fachakteure und die Öffentlichkeitsbeteiligung ist der zweite wichtige Baustein der Maßnahmengestaltung. Denn neben der räumlichen Betroffenheit durch den Klimawandel ist es wichtig, die funktionale Betroffenheit verschiedener Handlungsfelder herauszustellen. Handlungsfelder sind beispielsweise die Wirtschaft, die Ver- und Entsorgung  oder die menschliche Gesundheit. 
Zurück zum Seitenanfang