Der Technikunterricht an der Alexander-Lebenstein-Realschule (ALR) erfreut sich großer Beliebtheit. Grund dafür sind unter anderem die umfassend modernisierten Räumlichkeiten. Diese schaffen optimale Bedingungen für den Unterricht. Bürgermeister Andreas Stegemann und Schuldezernent Dirk Meussen waren persönlich vor Ort, um das Ergebnis der Maßnahme zu begutachten.
Der Technikbereich an der Realschule war über viele Jahre nahezu unverändert und die Nachfrage nach dem Fach eher verhalten. Das habe sich inzwischen deutlich geändert, berichten Julia Heidemann und Ole Bachsmann. Sie unterrichten das Fach an der Realschule und erleben in ihrem Alltag, wie Schülerinnen und Schüler unmittelbar von den verbesserten Möglichkeiten profitieren: „Das Interesse am Technikunterricht ist inzwischen groß und wir sind glücklich mit dem Ergebnis.“ Derzeit nutzen acht Kurse mit jeweils bis zu 20 Schülerinnen und Schülern den Technikbereich.
Theorie und Praxis werden in unterschiedenen Bereichen unterrichtet, damit sich die Schülerinnen und Schüler vollständig auf die jeweilige Aufgabe konzentrieren können. So entsteht im hinteren Bereich eine Werkstattatmosphäre, in der nicht nur über Technik gesprochen wird – hier wird ausprobiert, gebaut, bearbeitet und gelernt.
Schon beim Betreten des Technikbereichs wird deutlich, dass sich hier einiges getan hat. Die großzügig angeordneten Werkbänke bieten ausreichend Platz, damit die Schülerinnen und Schüler selbstständig arbeiten und ihre Projekte umsetzen können. Einer der Werktische ist höhenverstellbar, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. An den Wänden stehen übersichtlich sortierte Werkzeug- und Materialschränke. Neben der Holz- und Metallbearbeitung ist durch die neue Ausstattung nun auch die Kunststoffbearbeitung im Technikunterricht möglich. Damit können verschiedene Gewerke und moderne Bearbeitungsverfahren praxisnah vermittelt werden.
Für die Ausstattung wurde eng mit einem Schulausstatter zusammengearbeitet. Jede Schülerin und jeder Schüler ist für das eigene Werkzeug verantwortlich und gibt sie nach der Nutzung wieder zurück. Große Fenster sorgen für viel Tageslicht, ergänzt durch die hellen Deckenleuchten.
Bereits im Jahr 2025 hat der städtische Baubetriebshof die Räumlichkeiten aufgewertet. Zwischen Schulungsraum und Vorbereitungsraum wurde ein Durchbruch geschaffen. Zudem erhielten sämtliche Räume des Technikbereichs einen neuen Boden. Auch die Elektroversorgung für den Maschinenraum wurde hergerichtet. Im zweiten Schritt folgte die umfassende Modernisierung der Maschinen, Werkzeugschränke und des Maschinenraums.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Arbeitssicherheit. Die neuen Maschinen können entsprechend der jeweiligen Anforderungen und Drehzahlen eingestellt werden. Zudem wurden sicherheitsrelevante Einrichtungen und Abdeckungen angebracht. Damit entspricht der Technikbereich heutigen Anforderungen an einen sicheren und modernen Unterricht.
Über zwei Haushaltsjahre hinweg hat die Stadt Haltern am See insgesamt rund 227.000 Euro in die Räumlichkeiten, Maschinen, Werkzeuge und die technische Ausstattung investiert. Bürgermeister Andreas Stegemann zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Gute Bildung braucht zeitgemäße Räume und Ausstattung“, betont er: „Mit dem neuen Technikraum schaffen wir für unsere Schülerinnen und Schüler moderne Voraussetzungen, um Technik nicht nur theoretisch zu lernen, sondern praktisch zu erleben.“
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