An der Kusenhorster Straße gibt es einen Verdacht auf einen Blindgänger. Dieser wird am 28. April 2026 überprüft. Von einer möglichen Evakuierung betroffen sind lediglich zwei Haushalte im Halterner Stadtgebiet. Diese wurden bereits informiert. Auf der Dorstener Straße (L509) könnte es kurzfristig zu einer Sperrung kommen. Dies hätte auch Auswirkungen auf den dortigen Busverkehr.
Ob an der Kusenhorster Straße wirklich ein Kampfmittel liegt, zeigt sich erst nach der Freilegung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Eine Entschärfung erfolgt dann sofort. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest, die Arbeiten beginnen am Vormittag. Landwirtinnen und Landwirten, deren Flächen im Evakuierungsradius liegen, wird empfohlen, etwaiges Vieh an diesem Tag möglichst nicht auf die Flächen bzw. außerhalb der Evakuierungsbereichs zu stellen. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, sich am 28. April ab 9 Uhr vorsorglich außerhalb des Evakuierungsradius aufzuhalten. Zudem sind sie angehalten, unbedingt benötigte Medikamente sowie Haustiere beim Verlassen der Häuser mitzunehmen.
Sofern es zu einer Evakuierung kommt, sind kurzfristige Vollsperrungen möglich. Der Umfang der Sperrungen richtet sich nach dem vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ermittelten Radius. Bereits in den Morgenstunden werden vorsorglich Absperrschranken aufgestellt, sodass Teil- und Vollsperrungen bei Bedarf schnell eingerichtet werden können. Betroffen ist in erster Linie die Dorstener Straße (L509) als Verbindungsstraße zwischen Dorsten und Haltern am See. Eine Evakuierung hätte entsprechend auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Die Vestische ist informiert und wird entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen.
So wird am Tag selbst gewarnt und entwarnt
Sollte sich herausstellen, dass eine Evakuierung notwendig wird, wird über die Warnapp NINA gewarnt. Deshalb bittet die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürger darum, diese zu installieren und auch die Benachrichtigungen für die App freizuschalten, um die Meldung nicht zu verpassen. Auch die örtlichen Radiostationen und die Presse werden informieren. Auf ihren eigenen Kanälen wird die Stadt ebenfalls alle Informationen bereitstellen. Über den Presseservice der Stadt können Interessierte aktuelle Meldungen per Mail erhalten. Die Aufhebung der möglichen Evakuierung erfolgt ebenfalls über die Warnapp NINA, die Medien und an dieser Stelle.
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