Aktuelles Haltern am See

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Bodo Klimpel, li., und Andre Pollmann legten am Jüdischen Friedhof ein Gesteck nieder.
Titel
Wichtige Erinnerungsarbeit
Einleitung

28. Januar 2019        Gut besucht war am Sonntagmittag der Holocaust-Gedenktag, zu dem die Stadtverwaltung auf den Jüdischen Friedhof eingeladen hatte. Bürgermeister Bodo Klimpel und Pfarrer Andre Pollmann nutzen dort die Gelegenheit, die Erinnerung an die Opfer der Nazis zu wachzuhalten und setzten sich gegen das Vergessen ein. Für Andre Pollmann ist dieses Gedenken nicht nur ein Tag des Erinnerns, sondern auch ein Tag der Warnung.

Text

In seiner Begrüßung erklärte Bodo Klimpel, dass die Nationalsozialisten alle Bevölkerungsgruppen verfolgt haben, die nicht dem rassistischen Weltbild entsprachen. „Deshalb erinnern wir an Jüdinnen und Juden, an Sinti und Roma, an Behinderte und Homosexuelle, an politische Gegner und Zeugen Jehovas, an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.

In diesem Zusammenhang betonte er, wie wichtig die Erinnerungsarbeit ist. „Wer die Opfer vergesse und die Erinnerung an ihr Schicksal auslösche, „der tötet sie ein zweites Mal“, zitierte Bodo Klimpel den Schriftsteller und Nobelpreisträger Elie Wiesel, der das Konzentrationslager Auschwitz überlebte.

Diesen Gedanken unterstrich auch Pfarrer Andre Pollmann: „Jeder Name stehe für einen „konkreten, einmaligen Menschen. Er nannte die jüdischen Opfer aus Haltern: Heinrich, Ella und Hanna Lore Daniel, Fanny Fresco, Rosalie Meyer, Sara Pins, Karl Hamacher, Charlotte Lebenstein, Rosalie Herzfeld, Leonhard Cohen, Abraham Weyl, Nathan Lebenstein, Fritz-Otto Herzfeld, Jeanette Kleeberg, Ranette Lebenstein, Anna Rosenberg, Hermann Cohn, Max Meyer, Caecilia Meyer, Cora Meyer, Jette Meyer und Alexander Lebenstein, der den Holocaust als einziger Halterner Jude überlebte. Später kehrte Alexander Lebenstein in seine Heimatstadt zurück, leistete so wichtige Arbeit für die Aufarbeitung dieses Themas und wurde Ehrenbürger Halterns.

Andre Pollmann blickte auch nach vorn und kündigte an, dass er im Sommer gemeinsam mit Jugendlichen aus der Gemeinde die größte Holocaust-Gedenkstätte der Welt, Yad Vashem am Rand von Jerusalem, besuchen werde. Dort werde man auch den Namen der Stadt Haltern lesen, weil in ihr eine Synagoge stand, und auf Spuren von Menschen aus Haltern treffen, „die Opfer einer teuflischen Rassenideologie geworden sind.“

Pollmann sprach von der Hoffnung, mit der Botschaft von Versöhnung und Toleranz zurückkehren sowie mit dem Auftrag, „an der Erinnerungsarbeit festzuhalten und dem Rassismus in jeder Form von Anfang an entgegenzutreten“.



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