Aktuelles Haltern am See

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Bürgermeister Bodo Klimpel verlieh Beate Mertmann den Bürgerpreis Ehrenamt
Titel
Bürgerpreis Ehrenamt verliehen
Einleitung

19. Dezember 2016     Beate Mertmann und Wolf Rüdiger Golischek Edler von Elbwart heißen die beiden Ausgezeichneten, die den Bürgerpreis Ehrenamt verliehen bekommen haben. In einer Feierstunde im Foyer der Stadtsparkasse überreichte Bürgermeister Bodo Klimpel am Freitagabend diesen Preis allerdings nur an Beate Mertmann, weil Wolf Rüdiger von Elbwart aus Krankheitsgründen fehlte.

Text

Klimpel begründete die einstimmige Wahl der Jury damit, dass Beate Mertmann das Gesicht der Bürgerstiftung Halterner für Halterner ist. „Sie haben mit großem Engagement daran gearbeitet, diese Stiftung zunächst auf den Weg zu bringen und in den letzten Jahren den Kreis der Stifter auf 150 erhöht. Das sagt schon eine Menge darüber aus, wie vernetzt diese Stiftung in unserer Stadt ist.“

Laut Klimpel haben sich so viele Menschen zusammengefunden, um einen wichtigen Beitrag dafür zu leisten, anderen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, tatkräftig unter die Arme zu greifen. Mit mehr als 200.000 Euro, die die Stiftung bisher erwirtschaftet hat, konnten sie die unterschiedlichsten Projekte initiieren und unterstützen.

Beate Mertmann zeigte sich überrascht und ebenso erfreut über diesen Preis: „Das ist eine Auszeichnung für die gesamte Bürgerstiftung. Ich bin außerdem überzeugt, dass auch die anderen Vorgeschlagenen dies verdient gehabt hätten.“

In der Würdigung für Wolf Rüdiger von Elbwart stellte der Bürgermeister die zahlreichen Jahre in den Vordergrund, die dieser als ehrenamtliches Vorstandsmitglied eines Vereins geleistet hat und noch immer leistet. So war von Elbwart viele Jahre im Förderverein der Martin-Luther-Schule, den er 1996 gegründet hat, aktiv bewiesen, dass ihm diese ehrenamtliche Tätigkeit sehr am Herzen gelegen hat. Auch nachdem seine Kinder längst die Grundschule verlassen hatten, hat er zahlreiche Stunden damit verbracht, den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und Lehrpersonen noch weitere Verbesserungen zu ermöglichen. Die OGS und die Schulhofgestaltung sind dabei zwei sicherlich ganz entscheidende Punkte gewesen.

Darüber hinaus ist er besonders aktiv als Vorsitzender des Freibadvereins Sythen und auch des TuS Sythen. „Herr von Elbwart steht für mich als ein Musterbeispiel dafür, wie viel Menschen durch ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement erreichen können“, erklärte der Bürgermeister.

In seiner Rede lobte Bodo Klimpel die zahlreichen Ehrenamtlichen, die in Haltern am See auf ganz unterschiedlichen Ebenen aktiv sind. Für ihn ist dabei auffallend, alle viele von ihnen sozusagen „Mehrfachtäter“ sind: „Sie widmen sich nicht nur einem Ehrenamt und einer Aufgabe, sondern engagieren sich in ihrer Freizeit häufig in mehreren Bereichen. Das ist absolut lobenswert. Allerdings bedeutet dies oftmals, dass immer die Gleichen helfen, anpacken oder organisieren. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich freue mich über jeden Einzelnen, der seine Freizeit opfert, um sich ehrenamtlich zu betätigen. Ich bitte Sie jedoch auch, an sich und Ihre Familie zu denken und sich nicht zu überfordern. Nur wenn Sie auf sich achten, gesund bleiben und den nötigen Rückhalt in Ihrer Familie erhalten, können Sie weiterhin aktiv im Ehrenamt bleiben. Und davon haben wir dann letztlich alle etwas.“ Gleichzeitig sollten die vorgeschlagenen und ausgezeichneten Personen den extra für sie gestalteten Abend auch als Ansporn und weitere Motivation ansehen. „Hören Sie nicht auf sich zu engagieren. Wir brauchen Sie weiterhin. Dringend.“

Vorgeschlagen waren für den Bürgerpreis Ehrenamt 2016 außerdem:

Manfred und Hermann Bergjürgen, die sich vorbildlich um die Natur kümmern und dafür gesorgt haben, dass die Hexenbuche, die vor Jahren dem heftigen Sturm zum Opfer gefallen ist, wieder herzustellen.

Ludger Brinkert, der schon vor 55 Jahren in den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr in Flaesheim eingetreten und bereits 37 Jahre lang Schriftführer ist. Zudem leitet er seit Mitte der 70er Jahre die komplette musikalische Ausbildung.

Der Caritas-Ausschuss der Gemeinde St. Andreas in Hullern, der sich seit 30 Jahren um Familien und Einzelpersonen in Not kümmert. Dazu gehören stadtweite Aktionen wie die Suppenküche, die Aktion „Urlaub ohne Koffer“ oder Begegnungstage.

Tina van Endern, die seit 2007 in Haltern am See wohnt und sich seitdem in der Caritas und in der KFD in den Gemeinden St. Marien und St. Sixtus in verantwortlichen Positionen engagiert.

Karola Hähner, die seit 2006 als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ambulanten Hospizdienst aktiv ist und seit sieben Jahren das monatliche Trauercafe bestreitet. Sie begleitet auch die regelmäßigen Trauergruppen des Ambulanten Hospizdienstes.

Heinz Höhnerhaus, der erste Mann der sogenannten Rentnerband, die sich schon vor 25 Jahren das Ziel gesetzt hat, das Schloss Sythen zu sanieren und zu unterhalten. Er und seine Mitstreiter werden nicht müde, mit ihrem Einsatz stets dafür zu sorgen, dass die Anlagen rund um das Schloss ebenso sehr gut gepflegt sind.

Das Organisationsteam der Seniorennachmittage im Pfarrheim St. Laurentius. Die Gruppe hat insgesamt zehn Mitglieder, die u.a. an jedem zweiten Dienstag im Monat einen Seniorennachmittag im Pfarrheim organisiert.

Marlies Salewski ist Vorsitzende des Heimatvereins Sythen und im Sythener Freibadverein engagiert. Zusätzlich hat sie, als die Landesunterkunft für Flüchtlinge in Sythen bewohnt war, unermüdlich daran gearbeitet, den Geflüchteten eine stetige Ansprechpartnerin zu sein.

Stephanie Schlüter, seit über 20 Jahren Leiterin der Sythener Bücherei in der Gemeinde St. Joseph. Vor 15 Jahren hat sie den sogenannten Bibliotheksführerschein für Vorschulkinder eingeführt und schafft es so, den Nachwuchs frühzeitig zum Lesen zu motivieren.

Das Team des Mittagstisches der Gemeinde St. Maria Magdalena in Flaesheim. Diese Initiative begann in den Anfängen der Halterner Suppenküche und organisierte später in seinem Ortsteil ein gemeinsames und regelmäßiges Essen im Norberthaus.

Das Team des ehrenamtlichen Krankenhausdienstes, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Patienten im Krankenhaus zu besuchen, um ihnen so im häufig sehr anstrengenden Krankenhaus-Alltag zur Seite zu stehen. So gibt es die Möglichkeit für Gespräche und tröstende Worte, die genauso wichtig sind wie die medizinische Pflege.

Das Team des Ambulanten Hospizdienstes, das kranke Menschen und ihre Angehörigen in einer sehr belastenden Situation unterstützt. Dabei spielen konfessionelle Grenzen keine Rolle, weder auf Seiten der Betreuten noch auf Seiten der Helfenden.


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