Angebot St. Andreaskirche

Außergewöhnlicher Bau im Ortsteil Hullern

Dank eines Einsatzes des damaligen Ortspfarrers Leifers, der der Obrigkeit in Münster die Armut seiner Gemeinde aber die Notwendigkeit einer Kirche beklagte und dem Bischof, der beim Oberpräsidium der Provinz Westfalen die Genehmigung einer Hauskollekte bei allen katholischen Einwohnern der Provinz Westfalen erhielt, konnte innerhalb von 2 Jahren (1895 - 1897) die St. Andreaskirche gebaut werden.
Der Bau demonstrierte die Macht der Kirche; schließlich gab es zwischen Lüdinghausen und Haltern keine andere.

Die Innenausstattung überrascht viele Besucher. Der neugotische Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert wird von drei ebenfalls sehr wertvollen Kirchenfenstern gerahmt, wie man das bei einer Dorfkirche nur selten findet. Die Fenster sind im Original erhalten.

Der neugotische Bau von Wilhelm Rincklake beherbergt zwei Bildtafeln aus dem 16. Jahrhundert ("Cappenberger Bilde"), die ursprünglich als Altarflügel gedacht waren. Diese stellen die Geburt Christi und die Geißelung dar.
Außergewöhnlich für eine solch kleine Gemeinde ist auch dieses: Im Turm hängt die drittälteste Glocke Nordrhein-Westfalens, sie ist aus dem Jahr 1430.

Sie finden die St. Andreaskirche auf der Hauptstraße im Ortsteil Hullern.

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