Angebot Wesel-Datteln-Kanal

Der Wesel-Datteln-Kanal (WDK) ist einer der wichtigsten und verkehrsreichsten Schifffahrtskanäle Deutschlands.

Die Wasserstraße verläuft durch das nördliche Ruhrgebiet und verbindet den Rheinstrom bei Wesel mit dem Dortmund-Ems-Kanal am Wasserstraßenkreuz Datteln.

Der etwa 60 km lange Kanal verläuft parallel zur Lippe. Wegen seines Laufs entlang der Lippe wurde der Wesel-Datteln-Kanal und seine östliche Verlängerung, die heute Datteln-Hamm-Kanal heißt, bei Baubeginn Lippe-Seiten-Kanal genannt.

Der westliche Teil des Lippeseitenkanals wird heute als Wesel-Datteln-Kanal unter der Bundeswasserstraßennummer 413 geführt.

Die Kanaleingangsschleuse am Rhein ist die Schleuse Friedrichsfeld zwischen Voerde (Niederrhein) und Wesel. Die Schiffe fahren auf dem Kanal zu Berg bis zum Wasserstraßenkreuz Datteln. Mit insgesamt sechs Doppelschleusen wird ein Höhenunterschied von 41 Metern überwunden.

Der Wesel-Datteln-Kanal bildet die kürzeste Verbindung zwischen den niederländischen Nordseehäfen mit dem Ruhrgebiet. Er ist zugleich neben dem Rhein-Herne-Kanal das Eingangstor zur einzigen deutschen West-Ost-Wasserstraßenverbindung über den Dortmund-Ems-Kanal und den Mittellandkanal bis zur Oder.

Im Jahr 2003 wurden bei etwa 23.400 Schleusungen 17,5 Mio. t Güter auf dem Wesel-Datteln-Kanal transportiert. Der Umschlag auf dem Kanal betrug im Jahr 2004 etwa 6,1 Mio. t. Den größten Umschlag entlang des Wesel-Datteln-Kanal haben die Marler Häfen am Chemiepark Marl und der Zeche Auguste Victoria/Blumenthal mit etwa 4.000.000 t Umschlag/Jahr.

Der Kanal wird vom Wasserschifffahrtsamt Duisburg-Meiderich verwaltet. Polizeilich ist die Wasserschutzpolizeiwache Datteln und die Wachdienstgruppen Dorsten, Dortmund und Hamm zuständig. Die Wassersicherheit entlang des Kanals wird durch die DLRG-Ortsgruppen Datteln, Haltern am See und Marl, der Wasserwacht Datteln und der Berufsfeuerwehr Dorsten sichergestellt.

Geschichte

Trotz Kriegsbeginns wurde 1915 mit dem Bau begonnen um den Rhein-Herne-Kanal zu entlasten.

Bei Dorsten wurde die Lippe dazu etwa 500 m nach Norden verlegt. Nach 15 Jahren Bauzeit konnte nach zweimaliger Unterbrechung 1919/20 und 1923 schließlich am 2. Juni 1930 der Probebetrieb aufgenommen werden. Die offizielle Einweihung erfolgte zwar erst ein Jahr später, dennoch gilt 1930 als Eröffnungsdatum.

Mit 6 Mio. Landungstonnen wurde Ende der 1930er Jahre die errechnete Leistungsfähigkeit bereits erreicht. 1959 wurde daher der Beschluss gefasst, neben den bestehenden 225 m langen und 12 m breiten Schleusen jeweils eine weitere Schleusenkammer zu errichten. 1966 ging die zweite Kammer der Schleuse Friedrichsfeld in Betrieb. Bis in die 1970er Jahren wurden alle Schleusen mit einer zweiten, kleineren Schleusenkammer von 112 m Länge und 12 m Breite für das Europaschiff ausgerüstet, um dem gestiegenen Verkehr zu bewältigen. 1990 war der 1966 begonnene Ausbau des Kanalprofils abgeschlossen, so dass auch große Schubverbände den Kanal nutzen konnten. 1992 bis '93 wurden außerdem die Hubtore aller Schleusen ersetzt.

Im Jahr 2005 begann die schwimmende Wanderausstellung „Wandel durch Kanal – 75 Jahre Wesel-Datteln-Kanal“ auf dem 80 Jahre alten Schleppkahn „Ostara“. Das Schiff des Westfälisches Industriemuseums machte an Schleusen und Häfen fest und zeigte eine Ausstellung über die Lippeschifffahrt und die Geschichte des Wesel-Datteln-Kanals.

Schleusen

Schleuse Friedrichsfeld
Schleuse Hünxe
Schleuse Dorsten
Schleuse Flaesheim
Schleuse Ahsen
Schleuse Datteln

Direkt am Wesel-Datteln-Kanal in Höhe des Ortsteils Haltern-Flaesheim und damit erreichbar von allen Kanal- und Flusshäfen in Deutschland und Europa befindet sich die im Jahr 2006 eröffnete neue Marina Flaesheim. Die Marina verfügt über 85 Liegeplätze für Dauer- und Gastlieger für Boote von 8 bis 15 m.

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