Angebot St. Sixtuskirche

Katholische Hauptkirche in der InnenstadtKreuz in der Sixtuskirche

Diese Kirche ist die Hauptkirche Halterns und befindet sich direkt auf dem Marktplatz in der Innenstadt.
Sie wurde nach Plänen von August Hanemann 1877 fertiggestellt.

Beim Neubau 1874 - 77 mußte die Kirche des Mittelalters mit ihrem romanischen Turm aus der Zeit vor der Stadtgründung weichen. August Hanemannplante die Kirche im Stil der norddeutschen Backsteingotik, mit 80 m hohem Turm.

Die vorige spätgotische Kirche mit dem romanischen Turm, der alte Stadtansichten prägt, war nicht nur zu klein, weil sich die Bevölkerungszahl von 1750 bis 1851 verdoppelt hatte (auf 3645).

1749 verbreitete sich wie ein Lauffeuer erstmals die Kunde von einem Wunder durch das Kreuz in St. Sixtus. Die Menschen pilgerten in Scharen dort hin. Vor allem deshalb wurde die Kirche ab 1874 in der heutigen Größe gebaut.
Es war das Jahrzehnt der Vollendung des Kölner Domes, was ebenfalls ein wenig prägte.

Sehenswert sind das gotische Astkreuz und der flandrische Schnitzaltar.

Schon die Herkunft des gotischen Gabelkreuzes rheinischer Herkunft um 1340 ist sagenumwoben:
Es soll gegen den Strom der Lippe nach Haltern geschwommen sein. Die Lippe floss unterhalb der Kirche vorbei. Dort sollen Bürger das Kreuz aus dem Wasser gefischt und in die Kirche getragen haben. 1719 verschwand es im Turm. Erst 1926 tauchte es wieder auf und soll für ein wahres "Lichtwunder" verantwortlich sein.

Seit 1726 gibt es die Große Kreuzestracht (Kreuzerhöhung am 14. September), an der auch heute noch viele Menschen teilnehmen. Das ausdrucksvolle, aus Eichenholz bestehende Gabelkruzifix aus dem 14. Jahrhundert wurde 1961 restauriert. Der beachtenswerte Antwerpener Schnitzaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist das künstlerisch wertvollste Werk in der Kirche.

Der Altar diente früher als Seitenaltar, im 19. Jahrhundert wurde er auf eine Pedrella mit Tabernakel gesetzt und ein Gesprenge hinzugefügt. Der Schrein stellt das Heilsgeschehen von der Menschwerdung an in neun Feldern, umrahmt von Schnitzwerk, in plastisch durchgestalteten Reliefgruppen, dar.

Der Landeskonservator bezeichnete die St. Sixtuskirche 1970 als eine der schönsten gotischen Kirchen Westfalens.

Linksseitig der St. Sixtuskirche, gegenüber des Alten Rathauses, wurde das "Blindentastmodell Haltern am See" des Künsterlers Egbert Broerken (Welver) installiert. Es bietet besonders für blinde und sehbehinderte Menschen ein Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erfassen.

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