Aktuelles Haltern am See

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Ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest wünscht Bürgermeister Bodo Klimpel.
Titel
Gemeinsam Weihnachten feiern
Einleitung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Weihnachten ist ein Fest, das mit unserer Kultur eng verbunden ist. Viele Menschen schätzen unsere Weihnachtsbräuche, viele hören gern auf die Weihnachtsbotschaft. Von daher ist es eine schöne Tradition, Menschen, die alleinstehend sind oder kein Fest mehr ausrichten mögen, zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier einzuladen, wie dies auch beispielsweise in den Kirchengemeinden praktiziert wird.

Text

Weihnachten ist als Fest der Gemeinschaft entstanden. Die frohe Botschaft von Christi Geburt richtete sich an die Hirten auf dem nahen Felde wie an die Weisen aus dem ferneren Osten. Für die Mitglieder der christlichen Gemeinden war es selbstverständlich, am Heiligen Abend in die Kirche zu gehen; und die Menschen, die auf dem Land oder im Handwerk tagtäglich zusammenarbeiteten, haben auch Weihnachten gemeinsam gefeiert.

Zusammengehörigkeit bedeutet, niemanden allein zu lassen; Zusammengehörigkeit bedeutet, zu fragen, wie es dem Nächsten geht. So zu handeln, ist für viele Menschen bei uns in Haltern am See von unschätzbarem Wert. Dazu passend hat Albert Schweitzer, der berühmte Urwaldarzt und Theologe, einmal festgestellt: „Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.“

Manchmal freilich, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, kann man durchaus den Eindruck gewinnen, dass heute vieles ins Wanken geraten ist und dass Menschen zu wenig auf ihre Mitmenschen achten. Wir alle kennen erschreckende Beispiele für ein Handeln, dem alle ethischen Maßstäbe fehlen. Denken Sie nur an die tatsächlichen und potenziellen Krisenherde und Kriegstreiber auf dieser Welt. Zudem kennen wir alle auch in unserem Umfeld Beispiele für Wegsehen und Weghören, für Sich-Wegdrehen und Schweigen.

Immer wieder gibt es Fälle, dass Menschen aufgrund ihres fremdländischen Aussehens angepöbelt werden, immer wieder machen Menschen solche Erfahrungen von Schutzlosigkeit. Deshalb hat bereits der frühere Bundespräsident Horst Köhler gefordert, eine „Kultur der Achtsamkeit“ in den Mittelpunkt zu stellen. Sie bezeichnet das Gegenteil von dem, was wir so gern beschreiben mit dem Abdecken von Ohren, Augen und Mund, also nichts hören, nichts sehen und nichts sagen.

Achtsam sein, das bezieht sich auf unsere Nächsten in Familie und Nachbarschaft; das bezieht sich auf unsere Gesellschaft und unsere Umwelt. Achtsamkeit fragt danach, wie wir zusammenleben, wie gerecht es zugeht und wie intakt unsere Umwelt ist. Achtsam sein heißt, Frühwarnsysteme und Schutzschirme für alles zu installieren, was uns wichtig ist; achtsam sein heißt, sich anständig zu verhalten, Achtung vor jedem anderen zu haben oder „Ehrfurcht vor dem Leben“, wie es Albert Schweitzer einmal nannte.

Und ich nehme gerade auch bei uns in Haltern am See wahr, dass sich sehr viele Menschen, sich in unserem Land, in unserer Stadt für andere und die Allgemeinheit einsetzen. Sie suchen die Gemeinschaft mit anderen, um etwas zu bewirken. Sie engagieren sich in Vereinen und Bürgerinitiativen, in der Nachbarschaft oder der Kirchengemeinde; sie engagieren sich für Bedürftige und Minderheiten; sie machen sich stark für Kultur und Sport oder die Umwelt.

Deshalb betone ich immer wieder, wie froh ich bin, in einer Stadt wie Haltern am See Bürgermeister sein zu dürfen, in der es diesen sehr ausgeprägten Gemeinsinn gibt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang sehr gerne an Petra Badur, Gerhild Krüger und Ellengart Grossekemper, die wir erst kürzlich mit dem diesjährigen Bürgerpreis Ehrenamt ausgezeichnet haben. Sie haben vorbildlich ehrenamtlich für die Gemeinschaft gearbeitet. Ebenso denke ich an diejenigen, die auch für den Bürgerpreis Ehrenamt vorgeschlagen waren und gewürdigt worden sind. Ich denke auch daran, wie viele Halterner Frauen und Männer ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell sehr engagiert daran arbeiten, den Geflüchteten eine Bleibe zu geben und ihnen alle Hilfestellungen für eine erfolgreiche Integration zu bieten. Das ist für mich vorbildlich, darauf können wir Halterner stolz sein. Denn hier wird niemand ausgeschlossen; wir wollen, dass alle sich einbezogen fühlen. Und dazu gehört nicht zuletzt, dass große Feste wie Weihnachten gemeinsam zu feiern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe und friedliche Weihnachtstage und alles Gute für das kommende Jahr. Wünschen wir uns und der Welt, dass 2018 ein friedliches Jahr wird. Dazu haben wir allen Grund!

Ihr Bodo Klimpel

Bürgermeister



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