Aktuelles Haltern am See

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Die Förderanlaga transportiert riesige Mengen an Baumaterial. Foto: LV
Titel
Förderanlage erspart viele Lkw-Touren
Einleitung

25. März 2019       Zwischen den rund 20 Meter hohen Stützen überspannt sie ab sofort die Lippe: Die Bandbrücke zwischen Haltern am See und Marl ist jetzt offiziell in Betrieb gegangen. Auf dem 80 Zentimeter breiten Förderband transportiert der Lippeverband nach eigenen Angaben künftig den überwiegenden Teil der Böden für den HaLiMa-Deichbau.

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 Das Baumaterial, das Schiffe über den Wesel-Datteln-Kanal anliefern, wird am Schiffsanleger auf Baustellenfahrzeuge verladen und innerhalb der Baustelle zur Aufnahmestation der Bandbrücke transportiert.

Nach dem Transport per Band, kommen die Böden auf der anderen Lippe-Seite im Baustellenbereich zur weiteren Verarbeitung an. Die Bandförderanlage ist auf eine maximale Förderleistung von bis zu 500 Tonnen pro Stunde ausgelegt. Das entspricht zirka 20 Lkw-Ladungen pro Stunde. Und genau diese Lkw-Fahrten werden dank der Förderbrücke nicht nötig sein – eine große Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Region.

Denn während die Gelände-Aufhöhung auf Marler Seite quasi abgeschlossen ist, soll mit dem Material, das nun zukünftig über das Brückenband transportiert wird, der Deichbau auf der Halterner Seite weitergeführt werden. Bis Februar 2019 wurden bereits zirka 50.000 Kubikmeter Material per Schiff angeliefert und im Baufeld Süd II (Marler Seite) zwischengelagert.

Die eigentliche Installation des Brückenaufbaus hatte im November 2018 begonnen. Wobei die Erstellung der Fundamentstatik im Vorfeld so anspruchsvoll war, dass sie mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als geplant. Das werde sich aber nicht spürbar auf die Gesamtdauer der Baumaßnahme auswirken, so Projektleiter Gerhard Formanowicz vom Lippeverband.

Die zwei Stützen der Bandförderanlage ruhen auf Bohrpfahlfundamenten aus Beton. Bis zu 20 Meter tief reichen die Bohrpfähle in die Erde. Auf diese Weise überspannt die Bandbrücke eine Gesamtweite von zirka 490 Metern, von denen ungefähr 220 Meter über den Fluss führen. Für die Gesamtmaßnahme „HaLiMa“ schafft sie bis Ende 2023 die benötigten Böden auf die nördliche Flussseite.



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